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| Rückblick auf den 99. Verbandstag des JGHV in Fulda |
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| Geschrieben von D. K. | |
| Tuesday, 27. March 2012 | |
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Bericht zum 99. Verbandstag des JGHV von Edda Thalis Am 17.und 18.03.3012 fand der 99 Verbandstag des JGHV in Fulda statt. Der Laika-Club e.V. war durch seinen Stellv. Vorsitzenden Herrn Klingelhöller (unser Vors. Herr Bartels mußte leider aus persönlichen Gründen ganz kurzfristig absagen) und die Hauptzuchtwartin, Frau Thalis, vertreten. Am 17.03. tagten die verschiedenen Zuchtvereine des JGHV, am Abend fand die erweiterte Präsidiumssitzung statt. Hier waren traditionell alle Mitgliedsverbände geladen. Themen waren: - die Bestätigung des Protokolls der erweiterten Präsidiumssitzung vom 20.03.2011 - Diskussion und Probeabstimmung zu den Anträgen an die Hauptversammlung 2012 - Bericht der Wahlkommission für die Wahlen 2012 - Verschiedenes Am 18.03. fand dann die Hauptversammlung des JGHV statt. Entsprechend dem Delegiertenschlüssel und dem zahlenmäßigen Stimmrecht hätten 1052 Vertreter der verschiedenen Zucht- und Prüfungsvereine, Kreisjägerschaften sowie der LJV teilnehmen können, real mögen geschätzt 600 Hundeführerinnen und Hundeführer anwesend gewesen sein. Auffällig auch in diesem Gremium war das hohe Durchschnittsalter der Teilnehmer, gefühlt Ü60. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Präsidenten des JGHV Herrn Horstkötter, übermittelten die Vertreter des LJV Hessen, des DJV sowie des VDH ihre Grußworte an die Hauptversammlung. Nach dem Gedenken der Verstorbenen des vergangenen Jahres ging es zur Tagungsordnung über: - Genehmigung der Niederschrift über den Verbandstag 2011 - Bericht des Präsidenten- Bericht des Stammbuchführers, der Stammbuchkommission und des Geschäftsführers - Bericht der Rechnungsprüfer und Entlastung des Präsidiums sowie des Haushaltsvoranschlages für das Jahr 2012 - Beratung und Beschlussfassung zu den satzungsmäßig eingegangenen Anträgen - Wahl der Stammbuchkommission, Rechnungsprüfer, Verbandsgericht und stellvertretendes Verbandsgericht sowie der Zuchtkommission des JGHV im VDH Die meisten Anträge an die Hauptversammlung beinhalteten Änderungen der Rahmenrichtlinie zum Führen von Jagdhunden auf Verbandsprüfungen des JGHV, der Ordnung für das Verbandsrichterwesen, der VZPO, VPSO und VGPO. Oftmals waren es eher formale, als grundsätzliche Anträge, die je nach Sinnhaftigkeit und tatsächlicher Notwendigkeit beschlossen oder abgelehnt wurden. Bereits seit 2 Jahren unter den Richtern im JGHV heiß diskutiert, ist die Veränderung der Richterordnung im Jahre 2010, die ein Pflichtabo des "Jagdgebrauchshund" ab 2012 vorschreibt, ansonsten ruht das Richteramt. Erreicht werden soll damit eine umfassende Information aller Richter. Bedauerlich ist aber, dass etwa 80% Inhalt dieser Zeitschrift nicht zwingende Vorraussetzung sind, um als Richter auf einer Prüfung richtige Entscheidungen zu treffen, den Unterhaltungswert sowie den ganz allgemeinen Informationsgehalt der Zeitschrift möchte ich damit nicht in Frage stellen. 5 Spezialzuchtvereine hatten mit einem gemeinsamen Antrag versucht, einen Bestandsschutz (ohne Pflichtabo) für alle vor 2010 ernannten Richter zu erreichen. Dieser wurde mit 281 zu 588 Stimmen abgelehnt. Auswirkungen wird das v.a. in den neuen Bundesländern haben, wo teilweise fast 70% aller Richter den "Jagdgebrauchshund" nicht beziehen. Da unsere Clubprüfungen vorrangig in M-V und Brandenburg stattfinden und wir regelmäßig auch mit Richtern anderer Zuchtvereine zusammenarbeiten, könnte es vielleicht schwieriger werden, diese Prüfungen mit einer ausreichenden Zahl von Richtern aus der näheren Umgebung zu besetzen. Für unsere Clubrichter hat diese Regelung keine Auswirkung. Entsprechend dem Auftrag aus dem Jahr 2012 lag auch eine Überarbeitung der Verbandsstöberprüfungsordnung, die es seit 2008 gibt, vor. Diese Prüfung wurde seit ihrem Bestehen jedoch von den JGHV-Vereinen kaum ausgeschrieben und durchgeführt, sodass mangels hinreichender Erfahrungen eine Überarbeitung der bestehenden PO mit Stimmenmehrheit verschoben wurde. Auf unserer Mitgliederversammlung im September 2011 hatten wir uns darüber verständigt, den Inhalt unserer GP im Fach "Waldsuche", sowie eine mögliche Eignungsprüfung an die Verbandsstöberprüfung anzupassen, um eine Anerkennung der Gleichwertigkeit in möglichst allen Bundesländern zu erreichen. Eine derartige bestandene Prüfung könnte dann zur Bestätigung der jagdlichen Brauchbarkeit führen. Aktuell hilft uns diese Entscheidung der Hauptversammlung des JGHV also nicht weiter. Edda Thalis |
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| Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 24. April 2012 ) |
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