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Der Laika ist ein intelligenter und robuster Jagdhund, der bei uns gern für die Drückjagd auf Schwarzwild eingesetzt wird. Außerdem eignen sich die vielseitigen Gefährten aus dem Norden bestens als Familienhunde.

(Text: Anette Feldmann)

Vielleicht hat die Hündin, die 1957 von der Sowjetunion mit dem Satelliten „Sputnik 2“ ins All geschickt wurde, einfach viel gebellt. Das legt zumindest ihr Name nahe – Laika. Der stammt vom russischen Verb „lajatsch“ ab, was „bellen“ bedeutet. Allerdings war die Weltraumpionierin wahrscheinlich ein Terrier-Husky-Mischling und hatte mit der Jagdhundrasse der Laiki wenig Gemeinsamkeiten.

 

Der Name Laika verweist vor allem auf typische Eigenschaften der Rasse: das Aufstöbern, Stellen und Verbellen des Wildes.

Der Laika zählt zu den Nordischen Jagdhundrassen, über die ein Sprichwort sagt: „Es gibt von ihnen so viele, wie es Dörfer in den Verbreitungsländern gibt.“ Das sind in der Tat eine ganze Menge, denn dieses Gebiet erstreckt sich von Nordskandinavien bis in den außereuropäischen Teil Russlands. Gemeinsam ist diesen Rassen, dass sie alle zur Familie der Spitze gehören. Dazu rechnet man zum Beispiel auch die Samojeden, die Elchhunde und den Karelischen Bärenhund.

Außerdem verbindet die einzelnen Rassen ihre Prägung durch die raue Gegend und das kalte Klima. Die Nordischen Jagdhunde, zu denen die vier von der FCI anerkannten Laika-Rassen gehören, zeichnen sich durch ihre Widerstandsfähigkeit und Wetterunempfindlichkeit aus.

zum Artikel:

http://www.halali-magazin.de/jagd/469-2016-01-rasseportr%C3%A4t-laika